An welche Zielgruppen wendet sich das Biosafety Clearing House

Das BCH soll die zentrale Drehscheibe zum Austausch der für ein Funktionieren des Protokolls notwendigen Informationen sein. Der Name leitet sich von den früher eingeführten Abwicklungsstellen für den internationalen Zahlungsverkehr ab.

Zusätzlich dient das BCH, wie in Art. 23 des Cartagena Protokolls festgelegt, auch der Starkung von Öffentlichkeitsbeteiligung und Bewußtseinsbildung in bezug auf GVO-Anwendungen.

Der österreichische Knoten des BCH (A-BCH) soll den NutzerInnen die entsprechenden Informationen in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) anbieten und für eine Vernetzung der Informationen von Behörden und anderen Institutionen über die Anwendungen von Gentechnik in Österreich dienen. 

Das A-BCH enthält damit die österreichspezifischen Inhalte des BCHs und GVO-Infos für die (österreichische) Öffentlichkeit.

Die Informationen des BCH-Systems und des A-BCH richten sich an folgende Nutzergruppen:

  • Behörden und Institutionen, die mit dem grenzüberschreitenden Handel mit GVOs befasst sind, und Erfahrungen mit der Regulierung von GVO austauschen wollen.
  • Hersteller von GVOs und Händler von GVO, die für den Export und die Freisetzung in die Umwelt bestimmt sind.
  • NGOs, wie Umwelt- und KonsumentInnenschutz-Organisationen, die mit dem Thema GVO und Umwelt befasst sind.
  • Landwirte, die GVOs anwenden könnten, bzw. im grenzüberschreitenden Handel mit Produkten, die GVOs enthalten, konfrontiert sind.
  • KonsumentInnen und BürgerInnen, welche an stichhaltigen Informationen über GVO interessiert sind.